Ergonomie
ist die Wissenschaft von der
Optimierung der Arbeitsbedingungen (insbesondere zur
Vermeidung gesundheitlicher Schäden).
Das Ziel, die Belastung des arbeitenden Menschen
so gering wie möglich zu halten, wird unter Einsatz technischer, medizinischer,
psychologischer
sowie sozialer und ökologischer Erkenntnisse angestrebt.
Der Zusammenhang zwischen der Körperhaltung und Erkrankungen des Haltungs-und
Bewegungsapparates gilt in der Arbeitsmedizin als gesichert. Prävention
vor Rehabilitation war deshalb
auch der Ausgangspunkt bei der Erarbeitung der geltenden EU-Richtlinie.
Die hohen
Belastungen am Arbeitsplatz können zu schmerzhaften Überbeanspruchungen
des
Muskel-Skelettapparates sowie erheblichen Ein-
schränkungen -zum Beispiel des Sehvermögens-
führen. Am Beispiel eines Bildschirmarbeitsplatzes
lässt es sich gut verdeutlichen.
Zu
diesen Ursachen für die Beeinträchtigung der Lebensqualität
zählen:
-starke Beanspruchung der Augen
-eingeschränkte oder einseitige Bewegungsabläufe und Zwangshaltungen
-statische Überbelastung der Muskulatur
-Defizite bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes
-hohe Konzentrationsanforderungen (zum Beispiel zu hoher Lärmpegel)
Die
Folgen sind erschreckend:
-Rückenleiden sind die häufigsten Ursache für Arztbesuche
-Rückenleiden gehören zu den am meisten genannten Gründen für
Frührentengewährung
-35% aller Fehlzeiten sind auf Muskel-und Skeletterkrankungen zurückzuführen.
Gesundheitsschutz
lohnt sich.
Die präventive Einbeziehung von Gesundheitsaspekten in betriebliche Entscheidungen
kennzeichnet ein gesundes Unternehmen. Es zahlt sich auch wirtschaftlich aus,
wenn ein solcher Arbeitsplatz konsequent verwirklicht wird. Weniger arbeitsbedingte
Erkrankungen bedeuten nicht nur weniger Fehltage, sondern auch ein erhöhtes
Wohlbefinden der Mitarbeiter. Gesteigerte Motivation und mehr Effektivität
nützt allen
Beteiligten. Der Erfolg der Firma hängt letztlich stark von der Leistungsfähigkeit
der
Mitarbeiter ab.
Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!
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