Die Atemtherapie
umfasst Maßnahmen, die die Atmung beeinflussen und zu bewusster
Wahrnehmung der Atembewegung angeregt.
Wir fördern eine vertiefte Einatmung wo es indiziert ist, verbessern
die Elastizität des
Brustkorbes und der inneren Organe, normalisieren auffällige Atemformen
und helfen
Patienten mit reduziertem Lungenvolumen gezielt den Alltag besser zu meistern.
Alle diese
Techniken wirken zudem Sekret lösend.
Anwendungsgebiete:
-Störungen der Atemtechnik infolge Bronchitis, Asthma, Skoliosen, M.
Bechterew, Trichterbrust,
starke Muskelverspannungen etc.
-Störungen des Bewegungsapparates zum Beispiel Wirbelsäulensyndrome,
Ischialgie,
Entzündungen des Schultergelenkes
-Vorbereitung auf Atemgymnastik, Gesangsschule, sportliches Training
-Fehlregulation des Nervensystems z. B. nervöses Atmungssyndrom, nervöse
Herzbeschwerden,
Verstopfung, Zwerchfellhochstand
Wir kennen vielfältige Techniken, um unser Ziel zu erreichen.
Aktive
Techniken
-Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit für Atembewegungen, zum Beispiel
über Handkontakt
-Einatemtechniken, zum Beispiel Basaltexte nach Ehrenberg, die Nasenstenose,
etc.
-Ausatemtechniken, z.B. Phonationsübungen
-Lippenbremse
-Kombination dieser Techniken
-Hustentechniken
-Selbsttätiges Dehnen
-Dehnlagerungen
-Rumpf-und Oberkörpergymnastik
-Bewegungstechniken mit Kopplung von Körper-und Atembewegungen
Passive
Techniken
-manuelle Erschütterungen des Brustkorbes und Brustkorbkompression
-Massage
-Dehnzüge am Rumpf
-Drainagelagerung
-Wärmeapplikation am Thorax
-Inhalation
Einen besonderen
Stellenwert in der Atemtherapie nimmt die reflektorische Atemtherapie
nach Lieselotte Brüne ein. Die von Frau Brüne in über zwei
Jahrzehnten entwickelte
Methode ist ein verfeinertes Verfahren, das in seiner Wirkungsweise empirisch
gesichert ist.
Ihrer Atemtherapie gliedert sich in Wärmebehandlung, einer manuellen
Therapie und in die
Atemgymnastik. Sie erhöht damit erfolgreich die Durchblutung und Lockerung
von
Rumpf-und Atemmuskeln und an den Gelenkverbindungen des Oberkörpers,
Kopf und
Gliedmaßen. Es erfolgt eine Verbesserung der gesamten Atembewegungsfunktion
in Richtung der individuellen Norm.
Die Therapie fördert zudem:
-Vergrößerung des Lungenvolumens
-Beeinflussung des Nervensystems
-psychische Entspannung
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